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Umgangsrecht/ Besuchsrecht

Das Umgangsrecht hat mit dem Sorgerecht nichts zu tun. Unter Umgangsrecht versteht man das Recht, das Kind besuchen zu dürfen. Ein Umgangsrecht haben auch andere nahe Verwandten, z.B. Großeltern, Geschwister.

Wie oft Besuche stattfinden müssen, ist gesetzlich nicht geregelt. Es hängt von Umständen Ihres individuellen Falles ab. Als Faustregel kann man aber sagen: Alle 14 Tage von Freitagnachmittag bis Sonntagabend, einen Tag an den hohen Feiertagen (Ostern, Weihnachten) und unter Umständen auch einen Teil der Schulferien. Natürlich ist das vor allem auch vom Alter Ihres Kindes abhängig. Je jünger das Kind ist, desto eingeschränkter ist das Besuchsrecht. Allerdings spielt auch eine Rolle, wie der Umgang bislang organisiert war und wer sich wie viel um das Kind gekümmert hat.

Wenn Probleme beim Umgangsrecht auftauchen, sollten Sie sich unbedingt sofort an das für Sie zuständige Jugendamt wenden. Hier ist die erste Anlaufstelle. Wenn Ihnen dort nicht geholfen wird, dann wenden Sie sich entweder selbst direkt an das Gericht oder lassen Sie sich von einem Anwalt helfen.

Wenn Sie das Kind nicht mehr sehen dürfen, dann warten Sie nicht zu lange. Je länger Sie warten, desto schwieriger wird es.

Wenn Sie einen Umgang Ihres Ehepartners mit Ihrem Kind vermeiden wollen, sollten Sie bedenken, dass Sie grundsätzlich nach dem Gesetz zu einem ungestörten Umgang verpflichtet sind. Nur bei schwerwiegenden Gründen, wenn es um das Wohl des Kindes geht, können Sie den Umgang einschränken. Es gibt auch die Möglichkeit des betreuten Umgangs.